Großbritannien

Die Deutsch-Britische Gesellschaft

Leitung: Geoff Tranter

2021 übernahm Geoff Tranter die Leitung der Deutsch-Britischen Gesellschaft. Er bezeichnet sich selber als "interessierten Laien" und referiert seit 2016 regelmäßig zum Thema "Brexit" und britische aktuelle Themen. 
Der gebürtige Leedser engagiert sich besonders in der Städtepartnerschaft Dortmund-Leeds und arbeitet aktuell an einer Webseite zu diesem Thema, die im Februar/März 2022 online gehen soll. Er moderiert die regelmäßigen Online Treffen zwischen Dortmunder und Leedser. Vom 22. bis zum 26. August leitet er eine Studienreise dorthin. Das detaillierte Programm als PDF

Interview und Videostatement (Rolf Dickel, Leiter 2001-2021)

Aktuelles Programm der Deutsch-Britischen Gesellschaft
Kurzfristige Änderungen finden Sie unter "Ländersuche" (oben rechts)
 

Zur Geschichte der deutsch-britischen Gesellschaft

1949 wurde von der britischen Militärregierung in Dortmund „Die Brücke“ gegründet. Die Einrichtung diente auch der Hinführung zur Demokratie nach den Jahren des NS-Regimes. In Debattierclubs, Literary Circles und bei Vorträgen und Reisen nach Großbritannien setzten sich die Teilnehmer aktiv mit der britischen Kultur auseinander. 1959 wurde dieses britische Kulturinstitut geschlossen. Das war die Geburtsstunde der Deutsch-Britischen Gesellschaft.


Die Auslandsgesellschaft übernahm die „Brücke“ und nannte sie in „Länderkreis Großbritannien und Commonwealth“ (später Deutsch-Britische Gesellschaft) um. Das bedeutete eine Erweiterung der Arbeit und der Aufgaben der Auslandsgesellschaft. Ein Meilenstein in der Geschichte der Deutsch-Britischen Gesellschaft ist sicher die Städtepartnerschaft Dortmund – Leeds. Neben den Aktivitäten der Stadt Dortmund leistete die Deutsch-Britische Gesellschaft wichtige begleitende Arbeit. In diesem Jahr (1969) fanden auch die 2. Auslandskulturtage der Stadt Dortmund statt. Es kam zu einem regen Austausch von Besuchergruppen.

Die Chronik der Deutsch-Britischen Gesellschaft zeigt eine lückenlose Abfolge hochkarätiger Veranstaltungen. Dazu nennt der frühere Leiter der Deutsch-Britischen Gesellschaft Geoffrey Tranter u.a. „die umfangreiche Beteiligung der Auslandsgesellschaft an den vier (!) Auslandskulturtagen mit Großbritannien“. Zu nennen sind auch die Kontakte zu britischen Militärangehörigen, ihren Familien und zur Cornwall School. Durch den Abzug der Briten veränderte sich auch das Umfeld für die Deutsch-Britische Gesellschaft. Dass diese aber weiterhin aktiv blieb, zeigt ihre starke Verankerung in der Dortmunder Bevölkerung und darüber hinaus.

In guter Tradition werden die Kontakte zum Britischen Konsulat in Düsseldorf erhalten. Auch sonst wird Bewährtes beibehalten: Lesungen mit britischen Autoren, Theater und Comedy in Englisch, Musikveranstaltungen, Diskussionsrunden und Diavorträge. Daneben gibt es weiterhin die regelmäßigen Veranstaltungen. Zweimal fuhr die Deutsch-Britische Gesellschaft auf Einladung der Britisch-Deutschen Gesellschaft mit Sitz in London zur Network Germany Conference nach England. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Deutsch-Britische Gesellschaft nicht nur durch Interesse an der Weltsprache Englisch geprägt ist, sondern das echte Interesse am Partner und Freund in Europa repräsentiert.